Vor einiger Zeit wurde ein Remake des Spiels Privateer veröffentlicht (Golem.de berichtete) und endlich hatte auch ich mal Zeit, um das Spiel anzutesten. Das Privateer Remake basiert auf der Engine von VegaStrike, einem OSS Space Simulator, der ähnlich Wing Commander oder X-Wing (oder Tie-Fighter ;)) ist und hat dadurch eine recht ansehnliche Grafik. Sie kann zwar nicht mit aktuellen Spitzentiteln mithalten, aber für umsonst ist sie gut. Beim Spielen kamen bei mir schon nostalgische Gefühle auf. Vor allem mit dem VegaStrike-Mod Wing Commander Universe ist dem Spielspass praktisch keine Grenze mehr gesetzt. Momentan benötigt WCU noch ein installiertes Privateer Remake, da es dessen Modelle und Texturen verwendet. Das Beste ist aber, dass man wirklich jedes System aus den Wing Commander Spielen und dem original Privateer besuchen kann, z. B. Enigma aus Wing Commander 2. Dabei bleibt aber die Storyline von Privateer (und Righteous Fire, was das betrifft) vollständig spielbar. Man erhält einfach nur ein etwa 5x so großes Universum, wie es im original Privateer vorhanden war. Außerdem kann man neben den schon aus dem Original spielbaren Schiffen (Taurus, Galaxy, Demon, Orion, Centurion) noch weitere Raumschiffe kaufen, wie etwa den Drayman (langsam, aber unglaublich viel Ladekapazität) oder einen Kilrathi Drathli (richtig geschrieben?).
Auf jeden Fall macht das Spiel eine Menge Spass und ist definitiv sowohl für Leute geeignet, die das Original lieben, und Leute, die es noch nicht kennen.
Screenshots gibt es auf der Homepage von Privateer Remake, bei Golem und in der Screenshot Galerie von VegaStrike.
Es sind auch noch weitere recht interessante Mods für VegaStrike in Arbeit, z. B. VegaTrek (StarTrek-Mod) oder Vega-Wars (StarWars-Mod).