/dev/joschi: Wirrer Geist, wirre Texte

Quick tip: Generate random passwords under Linux (2)

A shorter variant of the quick hack described in an older article:


LENGTH=32; echo $(tr -dc '[:alnum:]' < /dev/urandom | head -c $LENGTH)

The echo call is optional and is only used to generate a newline after the output.

Neues Spielzeug

Während Andi und Jesco eher auf das Motorola Milestone mit Android 2.0 (und evtl. bald Android 2.1, inshallah) abfahren, habe ich mir hier in Riad nach einer schier endlosen Odyssee ein Nokia N900 gekauft. Im Gegensatz zum Motorola Milestone läuft auf dem Nokia N900 das linux-basierte Betriebssystem Maemo.


Ein iPhone, obwohl technisch nicht schlecht und mit einem sehr umfangreichen Software-Angebot gesegnet, kam für mich aus ideologischen Gründen nicht in Frage. An Smartphones mit Android stört mich die derzeitige Fragmentierung der Endgeräte mit verschiedenen Android-Revisionen (1.5, 1.6, 2.0 oder doch lieber 2.1? Standardoberfläche oder proprietäre GUI wie Sense?) und dass gute Endgeräte noch recht rar sind.


So bin ich also beim Nokia N900 gelandet und habe es bisher nicht bereut. Realistischerweise muss man sagen, dass das N900 eigentlich kein Smartphone ist, sondern ein Taschencomputer, mit dem man auch telefonieren kann - also genau das richtige Gerät für mich. :)


Die Hardware-Specs des Milestone und des N900 lesen sich sehr ähnlich. Beide haben eine ausfahrbare Tastatur, eine integrierte 5 Megapixel-Kamera und ein ähnliche Display-Auflösung. Das N900 ist jedoch dicker, schwerer und hat satte 32 GB eingebauten Speicher. Das reicht auch für eine anständige Musiksammlung, die man unterwegs anhören oder per eingebautem UKW-Sender auch in ein normales Radio ohne Kabelverbindung einspeisen kann. Sollten die 32 GB nicht ausreichen, ist eine Erweiterung durch eine MicroSD-Karte problemlos möglich.


Im Endeffekt ist Maemo ein Debian-Derivat, d. h. es ist ein vollständiges Linux mit APT als Paketmanager, was potentiell den Zugriff auf tausende von Paketen ermöglicht. In der Praxis ist das natürlich nicht ganz so einfach, da sich nicht alle Anwendungen auf einem Smartphone mit Touchscreen und (abgespeckter) Tastatur sinnvoll bedienen lassen oder kein Port für die Hardware des N900 (ARM Cortex A8) existiert.


Die für einen Geek wichtigen Anwendungen - vim, OpenSSH, OpenVPN und eine einfach zugängliche Root-Shell - laufen aber problemlos. Mit dem nächsten Firmware-Update wird auch Qt 4.6 seinen Weg zu Maemo finden, so dass ich von einer wachsenden Anzahl von Anwendungen in den kommenden Monaten ausgehe. Durch die erst kürzlich stattgefundene Fusion von Nokias Maemo-Plattform mit Intels Moblin zu MeeGo sollten ebenfalls einige Synergie-Effekte entstehen (hat gerade jemand „Bullshit Bingo!” gerufen? Übrigens auch eine Anwendung für Maemo. ;) ).


Jedenfalls habe ich jetzt wieder etwas zum Spielen und werde bestimmt noch den einen oder anderen Artikel dazu schreiben.

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Quick tip: Generate random passwords under Linux

CHARS='a-zA-Z0-9'; LENGTH='32'; COUNT='5'; tr -dc $CHARS < /dev/urandom | fold -w $LENGTH | head -n $COUNT

Where $CHARS is the set of allowed characters, $LENGTH is the number of characters for the passwords and $COUNT is the number of passwords to generate. For better random values use /dev/random, but it might be slower when the system's entropy is low.

Lesefutter

Und wieder mal eine kleine "Presseschau" im Internet. Gebt ruhig Bescheid, wenn es anfängt zu nerven. ;)



    EUserv vServer Active - Installation des Mailsystems

    Da man mit dem im letzten Artikel eingerichteten Grundsystem noch nicht viel produktiv machen kann, wird dieses mal ein Mailsystem auf dem vServer installiert.

    Am Ende wird das Mailsystem aus folgenden Komponenten bestehen:

    Auf die Installation eines Virenscanners wird bewusst verzichtet, da diese verhältnismäßig viel Speicher benötigen und die meisten Benutzer ohnehin einen lokalen Virenscanner installiert haben. Je nach Anforderung könnte jedoch ClamAV direkt in dspam eingebunden werden.

    Aus dem gleichen Grund wird auf den weit verbreiteten SpamAssassin mit seinen ansonsten recht nützlichen statischen Tests verzichtet: Er braucht einfach viel zu viele Ressourcen, wenn alle Regeln in den Speicher geladen werden.
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